Unsere Studie "Mitarbeiterbindung in Deutschland 2026" befragte im Frühjahr 2026 exakt 350 Beschäftigte aus 13 Branchen und allen Unternehmensgrößen per Online-Fragebogen. Dieser Beitrag legt offen, wie wir gemessen haben, und wo die Grenzen unserer Daten liegen, als Ergänzung zur MB24-Studie Mitarbeiterbindung 2026.
Wer befragt wurde und wie groß die Stichprobe war
350 Beschäftigte in Deutschland haben unseren Fragebogen im Frühjahr 2026 vollständig ausgefüllt, verteilt über 13 Branchen und Unternehmensgrößen von 1 bis über 10.000 Mitarbeitenden. Das ist die Basis für alle Zahlen in dieser Studienreihe.
Die 13 Branchen reichen von Automobil und Maschinenbau über IT und Gesundheitswesen bis Handel, Gastronomie und Handwerk. Wir wollten bewusst kein reines Bürobild abbilden, sondern die Branchenvielfalt des deutschen Mittelstands. In meiner Beratung sehe ich fast täglich, wie unterschiedlich Bindung zwischen einer Werkstatt und einem IT-Team aussieht. Das wollten wir auch in den Zahlen sichtbar machen.
Bei der Unternehmensgröße haben wir bewusst breit gestreut, von Einzelunternehmen bis zum Konzern mit über 10.000 Mitarbeitenden. Der Schwerpunkt liegt aber klar zwischen 50 und 1.000 Mitarbeitenden, unserem eigentlichen Kernmarkt bei MB24. Wer wissen will, wie sich die Bindung genau nach Größenklasse unterscheidet, findet die volle Auswertung im nächsten Beitrag dieser Reihe.
Welche Altersgruppen deckt die Stichprobe ab?
Unsere Stichprobe reicht von unter 25 bis über 64 Jahre und bildet damit die komplette Erwerbsspanne ab. Das ist wichtig, weil sich Bindung mit dem Alter deutlich verändert, wie spätere Beiträge dieser Reihe zeigen.
Wir haben die Befragten in fünf Altersgruppen eingeteilt: unter 25, 25 bis 34, 35 bis 44, 45 bis 54, und 55 bis 64 Jahre, plus eine kleine Gruppe über 64. Diese Einteilung folgt gängigen HR-Standards und lässt sich gut mit anderen Studien vergleichen.
Warum ist das relevant für Sie als Arbeitgeber?
Wenn Sie die Altersstruktur Ihrer Belegschaft kennen, können Sie die Studienergebnisse gezielter auf Ihr Team übertragen. Ein Betrieb mit vielen jungen Fachkräften hat andere Bindungsherausforderungen als ein Team mit stabiler, älterer Belegschaft. Das greifen wir in einem separaten Beitrag noch genauer auf.
So haben wir die Befragung technisch durchgeführt
Wir haben im Frühjahr 2026 einen strukturierten Online-Fragebogen an 350 Beschäftigte in Deutschland ausgespielt, mit geschlossenen Skalenfragen zu Bindung, Führung, Work-Life-Balance und Benefits. Die Teilnahme war freiwillig und anonym.
Der Fragebogen war bewusst kompakt gehalten, damit die Abbruchquote niedrig bleibt. Wir haben auf lange Freitextfelder verzichtet und stattdessen klare Skalenfragen genutzt, die sich statistisch sauber auswerten lassen. Das ist ein Kompromiss: weniger Tiefe im Einzelfall, dafür mehr Vergleichbarkeit über alle 350 Antworten hinweg.
Die Befragten haben ihre Antworten selbst eingegeben, ohne Interviewer und ohne Vorgesetzten im Raum. Das senkt erfahrungsgemäß den sozial erwünschten Antwortdruck, gerade bei kritischen Fragen zur eigenen Führungskraft oder zur Kündigungsbereitschaft.




